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Trotz Pokalaus - starke Vorstellung des FV Oberbexbach
Schade, fünf Minuten fehlten dem FVO noch in der Verlängerung in der Partie der 3. Pokalrunde gegen die FSG Ottweiler/Steinbach bis zum Elfmeter-Schießen. In der 115. Minute fiel dann doch noch das Tor des Tages zum 0:1 Gästesieg.
Trotz dieser Niederlage konnte der FVO erhobenen Hauptes den Platz verlassen, bot er doch dem Saarlandligisten über 120 Minuten Paroli und hatte den Favoriten zum Ende der regulären Spielzeit sogar am Rande einer Niederlage.
Der hohe Favorit übernahm erwartungsgemäß sofort das Kommando und wollte einen frühen Führungstreffer. Oberbexbach hielt gut dagegen und ließ wenig zu. Die Mannschaft ließ den Gegner kommen und versuchte aus einer verstärkten Abwehr zu kontern. Bartos Klosowski, der erstmals wieder mitwirkte, verpasste zweimal knapp. Auf der anderen Seite war FVO-Keeper Oliver Hans ein sicherer Rückhalt.

Nach der Pause verstärkte der Saarlandligist seine Angriffsbemühungen und traf nach 50 Minuten nur Aluminium. Ein Gästetreffer lag zu diesem Zeitpunkt in der Luft. Marcel Stumpf spitzelte dem einschussbereiten Gegenspieler die Kugel vom Fuß und die FVO Defensive einschließlich Torwart Oli Hans retteten mehrfach in höchster Not.
Die größte Möglichkeit zur Führung aber hatten die Gastgeber, als Florian Breit freistehend im Fünfmeterraum das Zuspiel von Bartos Klosowski nicht verwerten konnte. In der Folge konnte sich der FVO etwas vom Druck befreien und hätte in der Nachspielzeit fast die Überraschung geschafft. Leider traf der Freistoß von Bartos Klosowski in der 94. Spielminute nur Aluminium.

Die 30 minütige Verlängerung verlief anfangs sehr ausgeglichen. Nach einer gelb/roten Karte gegen Florian Breit waren die Gastgeber, die ein sehr hohes Tempo gingen, personell geschwächt. Auch im weiteren Verlauf hielt FVO-Keeper Oli Hans, was zu halten war; bis zur 115 Minute: nach einer Ecke traf Gästekapitän David Groß per Kopf zum Tor des Tages.

Fazit: Oberbexbach bot über 120 Minuten eine kämpferisch starke Mannschaftsleistung. Das Team war gegenüber der 2. Halbzeit gegen Beeden nicht wiederzuerkennen und überzeugte mit einem veränderten Spielsystem.
Die Truppe hielt stets die Ordnung, war zweikampfstark und zeigte eine gute Körpersprache. Hierauf lässt sich aufbauen.