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Serie ausgebaut, Klassenerhalt gesichert
Am 28. Spieltag der Landesliga Ost musste der FV Oberbexbach beim direkten Tabellennachbarn, der Spvgg Einöd-Ingweiler, antreten. Nach zuvor 13 Punkten aus 5 Spielen war die Marschroute für die Mannschaft von Trainer Nenad Drljaca klar: mindestens 1 Punkt musste her, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen.

Bei Dauerregen taten sich beide Mannschaften zunächst schwer mit einem geordneten Spielaufbau. Der FVO wirkte zwar feldüberlegen, zwingende Chancen konnte man sich jedoch nicht erspielen, zumal die Heimelf in der Abwehr dicht gestaffelt stand. In der 28. Spielminute leistete sich die FVO-Defensive einen folgenschweren Aussetzer. Dem ansonsten stark spielenden Michael Weimann unterlief ein zu kurzer Rückpass, den Einöds schnelle Sturmspitze gedankenschnell aufnahm und alleine auf das FVO-Gehäuse zulief. Oliver Blank ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte gekonnt gegen den chancenlosen FVO-Keeper Jonas Weisenstein zur 1:0 Führung. Der FVO wirkte nun konsterniert und musste sich mehr und mehr den stärker werdenden Offensivbemühungen der Heimelf erwehren. In der 33. Spielminute führte ein Durcheinander nach einem Eckball im Strafraum des FV Oberbexbach zum 2:0 durch Milos Jankovic. Auch in der Folgezeit blieb die Spvgg weiter gefährlich und der FVO konnte sich bei seinem starken Keeper Jonas Weisenstein bedanken, damit man zur Pause nicht schon aussichtslos hinten lag.

Auch die zweite Hälfte begann für den FVO nicht optimal. Innerhalb kürzester Zeit verletzten sich Nenad Drljaca und Manuel Klink und mussten gegen Jan Panse und Sascha Stumpf ausgetauscht werden. Wie aus dem Nichts hatte der FVO jedoch die passende Antwort parat und Yasser Bennais Schuss aus 20 Metern senkte sich als Bogenlampe über den gegnerischen Torwart zum 2:1 Anschlusstreffer in die Maschen (58. Spielminute). Nun merkte man, dass hier doch noch etwas gehen würde. Angetrieben vom nun überragenden Marius Homberg schnürte man die Elf aus dem Homburger Stadtteil regelrecht in deren Hälfte ein und der Ausgleichstreffer von Torjäger Bartosz Klosowski in der 66. Spielminute blieb die logische Konsequenz. Der FVO war nun deutlich feldüberlegen und die Spvgg Einöd-Ingweiler reagierte hierauf vermehr mit taktischen Fouls. So war das Spiel in der Folgezeit von vielen kleinen Nickligkeiten und Freistößen geprägt. Nach einer kleinen Rangelei bei einem Einwurf wollte der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Thomas Stopp (Ballweiler) mit je einer gelben Karte gegen Oliver Blank und David Wendel die Gemüter wieder etwas abkühlen, schickte unglücklicherweise dadurch den an dieser Aktion unschuldigen Wendel mit der Gelb-Roten Karte zum Duschen. Da jedoch auch Einöds Blank nach einem Trikotzupfer vorzeitig das Spielfeld verlassen musste, hieß es in den letzten Spielminuten 10 gegen 10. Der FVO hatte in Person von Bartosz Klosowski kurz vor Schluss noch die Riesenchance zur Führung, allerdings strich dessen Kopfball denkbar knapp am Gehäuse der Heimelf vorbei. Kurz vor Schluss konnte man sich auf Seiten der Gäste beim wiederrum überragenden Jonas Weisenstein bedanken, der eine Doppelchance der Einöder sensationell zu Nichte machte.

Fazit: nach schwacher 1. Hälfte führte eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause zum wichtigen Punktgewinn, der dem FVO die Zugehörigkeit zur Landesliga Ost auch in der nächsten Saison sicherte. In den kommenden beiden Begegnungen in Blickweiler und zu Hause gegen Genclerbirligi Homburg kann die Mannschaft nun ohne Druck aufspielen und eine bislang starke Rückrunde mit weiteren Punktgewinnen krönen.

(Bericht von Oliver Hans)