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FV Oberbexbach II gerät mit 0:10 in Homburg unter die Räder
Eine durchschnittliche und eine ganz schwache Halbzeit des FV Oberbexbach in Homburg führten am Ende zu einer bitteren 0:10 Klatsche gegen die dritte Mannschaft des ehemaligen Bundesligisten.

Der FC Homburg III agierte von Beginn an feldüberlegen, biss sich jedoch in der Anfangsphase die Zähne an der kompakten FVO-Defensive aus. Nachdem die Homburger bereits mehrfach den Torschrei auf den Lippen hatten, bediente Routinier Uwe Pitz den mitgelaufenen Homburger Torjäger Eric Babilon, der freistehend in der 22. Spielminute zum 1:0 traf. Der FVO gab sich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf und spielte munter mit. So zielten Felix Scherer und Florian Fess mit ihren Abschlüssen nur um Zentimeter daneben. Als sich die Truppe von Trainer Frank Fess mental bereits in der Halbzeitpause befand, schlug der FC Homburg noch einmal zu. Eine schöne Kombination über Außen verwertete Daniel Bortscher mit dem Halbzeitpfiff zum 2:0.

Was sich nun in der zweiten Halbzeit abspielte, ist aus Oberbexbacher Sicht eigentlich kaum in Worte zu fassen. Die bis dato gute Defensive glich einem Hühnerhaufen und die Homburger wurden förmlich zum Tore schießen eingeladen.

Mit der ersten Aktion nach der Pause erzielte der FC Homburg das 3:0. Pascal Stolz stand nach einem Eckball völlig frei an der Strafraumgrenze und traf mit einem Schuss der Marke „Tor des Monats“ genau in den Winkel. Keine 5 Minuten später konnte Jan Klein nach einer flachen Hereingabe am langen Pfosten freistehend das 4:0 erzielen.

Die Gegenwehr der Gästeelf war nun gebrochen und die Homburger erspielten sich gegen resignierende Oberbexbacher bis zur 72. Spielminute Chance um Chance. Innerhalb von 22. Minuten trafen Uwe Pitz, Eric Babilon (2x), Daniel Bortscher, Andreas Klassen und der FVO selbst mit einem Eigentor zum 10:0.

Zum Glück schaltete der FC Homburg nun einen gang zurück, verschoss sogar noch einen Elfmeter und verwaltete das Ergebnis bis zum Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Carsten Groß aus Blieskastel.

Auf FVO-Seite musste man leider wieder erkennen, dass man ohne Unterstützung aus der 1. Mannschaft, die zeitgleich in Neunkirchen antrat, selbst in dieser Liga wenig zu bestellen hat. Dieser Umstand kann trotzdem keine Entschuldigung für das Fiasko sein, welches sich von der 50. bis zur 72. Spielminute abgespielt hat.

Nun gilt zu hoffen, dass der FVO im letzten Spiel zu Hause gegen den SV Kirrberg zumindest für einen versöhnlichen Abschluss sorgen wird, auch wenn man die „Rote Laterne“ in dieser Saison nicht mehr abgeben kann.