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Überraschender Auswärtssieg in Bebelsheim
Warum nicht immer so? Nach einer starken Mannschaftsleistung kam der FV Oberbexbach beim Mitbewerber auf den Relegationsplatz, SVG Bebelsheim zu einem kaum erwarteten 1:3 (1:1) Auswärtssieg. Angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen kommt dieser Erfolg doch etwas überraschend, war hochverdient und hätte am Ende sogar noch deutlich höher ausfallen können. Es muss wohl eine energische und eindeutige Ansprache des Trainers gegeben haben, denn das Team spielte wie verwandelt.

Die Begegnung begann ganz nach Wunsch, denn bereits nach 5 Minuten lag der Ball zum ersten Mal im Bebelsheimer Gehäuse. Nach einem weiten Freistoß von Marius Homberg fiel die Kugel vom Pfosten aus Michael Weimann vor die Füße, der keine Mühe hatte zum 0:1 einzuschließen.


Vor und nach dem 1:0

Doch die Freude darüber währte nicht lange, denn bereits im Gegenzug konnte Danny Ihl, der sich gegen seinen Bewacher energisch durchsetzte, zum 1:1 ausgleichen. Hier gab es, im Gegensatz zur letzten Partie keinen Vorwurf an den Mitspieler. Im Gegenteil: man feuerte sich – auch bei anderen Situationen – gegenseitig an, was sicherlich auch zum erfolgreichen Auftritt des FVO beigetragen hat. Kurz nach dem schnellen Ausgleich stellte Trainer Volker Ecker um, was sich im Laufe der Partie als die richtige Entscheidung erwies.

In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Torwart Dominik Blaes, der wie die gesamte FVO Defensive einen sehr starken Eindruck hinterließ, konnte sein Können mehrfach unter Beweis stellen. Manuel Klink, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder von Anfang an dabei war und ebenfalls ein Superspiel machte, hatte nach 25 Minuten Pech, dass sein Schuss noch abgeblockt wurde. So blieb es bis zur Pause in einer unterhaltsamen Partie beim gerechten 1:1.

Oberbexbach kam selbstbewusst aus der Kabine und durfte 5 Minuten nach Wiederbeginn erneut jubeln. Manuel Klink verwertete die genaue Hereingabe von Pascal Staats zur 1:2 Führung. Fast wäre den Einheimischen – wie zu Beginn des Spiels – im Gegenzug wieder der Ausgleich gelungen. Aber der FVO Keeper konnte den gefährlichen Freistoß mit toller Parade gerade noch ans Lattenkreuz lenken.

Danach hatte Marius Homberg auf Zuspiel von Dominik Backes eine Möglichkeit, zögerte aber zu lange. Nach rund einer Stunde Spielzeit forderten die Platzherren einen Strafstoß, doch der gut leitende Schiedsrichter Karl Jank (SF Reinheim) ließ weiterspielen.

Nach 66 Spielminuten konnte FVO Torjäger Dominik Backes den Vorsprung auf 1:3 ausbauen. Vorausgegangen war ein herrlicher Flankenlauf von Pascal Staats über die linke Angriffsseite.
Danach warf Bebelsheim alles nach vorne und versuchte es mit der Brechstange. Der FVO hielt den Ball geschickt in den eigenen Reihen und hatte bei Konterangriffen mehrere klare Tormöglichkeiten durch Manuel Klink, Florian Breit, Dominik Backes, Pascal Staats und Marius Homberg. In dieser Phase versäumte es das Team, weitere Treffer nachzulegen und „den Sack“ endgültig zuzumachen.

So blieb bis zum Ende eine gewisse Spannung, jedoch stand die Viererkette mit Pascal Backes, Pascal Omlor, Michael Weimann, Kevin Enkler und davor Daniel Schmelzer sehr sicher und ließ nichts mehr anbrennen.

Leider endete die Begegnung mit einem Eklat. In der Nachspielzeit rastete der eingewechselte Ariamit Zymeri (Nr. 6) vollkommen aus, schlug zuerst mit den Fäusten auf seinen Gegenspieler ein und trat auch noch auf den am Boden liegenden Marius Homberg ein. Nur der Besonnenheit der Akteure auf beiden Seiten war es zu verdanken, dass diese hässliche und unerklärliche Aktion des Bebelsheimer Spielers nicht in eine wüste Schlägerei ausartete und ein Spielabbruch die Folge war. Schiedsrichter Jank zückte die rote Karte gegen den Sünder und beendete die Begegnung nach 94 Spielminuten.

Der Spielbericht von dfb.net:

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