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ASV Kleinottweiler nach 2:1 über den FVO neuer Stadtmeister
• Zweifelhafter Strafstoß bringt die Entscheidung
Der neue Stadtmeister heißt ASV Kleinottweiler. In einem nur mäßigen Finale besiegte die Mannschaft den FV Oberbexbach knapp mit 2:1 (1:1). Hierbei fiel der Siegestreffer durch einen höchst umstrittenen Foulelfmeter.

Vor knapp 200 Zuschauern im Stadion Süßhübelstraße hatte Oberbexbach den besseren Start und ging nach 19 Spielminuten durch Manuel Klink verdient mit 1:0 in Führung. Er verwertete die tolle Hereingabe von Michael Kauczor am langen Pfosten volley.

Eine regelrechte Fehlerkette im FVO-Spiel führte nach rund einer halben Stunde zum ärgerlichen 1:1 Ausgleich durch Raffael Fuß, der das Leder nur noch ins leere Tor schieben musste. Dieser Treffer wirkte wie ein Schock auf die Gastgeber, die sich hiervon nicht mehr erholen sollten.

Auch nach der Pause blieb auf beiden Seiten vieles Stückwerk. Torraumszenen oder gelungene Kombinationen blieben Mangelware. Der spielentscheidende Treffer in der 56. Spielminute fiel nach einer umstrittenen Situation im FVO-Strafraum.

Nach einem Einwurf gab es zwischen Philipp Mohrbach und Miassa einen Zweikampf, den der Schiedsrichter Sascha Braun (Frankenholz) zur Überraschung vieler als Foulspiel wertete. Mohrbach spielte nach einer Grätsche klar den Ball, der Gegenspieler ließ sich theatralisch nach hinten fallen. Alle Proteste waren vergeblich. Dieses Tor machte Kleinottweiler zum glücklichen Stadtmeister 2016.

Oberbexbach hatte sich nach einem 2:0 in der Vorrunde über die DJK Bexbach (Tore: Michael Kauczor) und einem klaren 5:0 (2:0) Erfolg über den SV Niederbexbach für das Finale qualifiziert. Hierbei zeigte das Team von Trainer Nenad Drljaca in der Partie gegen die „Malzochse“ eine starke Vorstellung und ließ dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Die Treffer zum deutlichen Sieg, der leicht noch höher hätte ausfallen können, erzielte Michael Kauczor (3) und Manuel Klink (2).

Niederbexbach hatte in der Vorrunde den Titelverteidiger SV Höchen mit 4:1 (2:1) besiegt und der SV Bexbach war mit 2:0 über den VfR Frankenholz erfolgreich. ASV Kleinottweiler, das in der Vorrunde Freilos hatte, war nach einem 2:0 (0:0) im Halbfinale über den SV Bexbach ins Endspiel gekommen.

Bei der abschließenden Siegerehrung, die durch den 1. und 2. Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Michael Helfen und Steffen Schindler vorgenommen wurde, waren auch Bürgermeister Thomas Leis, der den Pokal überreichte, Ortsvorsteher Günther Strähl und Landrat Dr. Theophil Gallo anwesend.

Leider verletzte sich der Kleinottweiler Spieler Sebastian Wnuk im Zweikampf und musste ausgewechselt werden. Auf diesen Wege: gute Besserung.

Trotz des Titelgewinns war Trainer Goran Jurisic nicht ganz zufrieden und sprach von einem „glücklichen Sieg“. Auf der anderen Seite ärgerte sich FVO-Coach Nenad Drljaca über die Art und Weise, wie die beiden Gegentreffer zu Stande kamen und meinte weiter: „Ich bin enttäuscht, dass wir das Spiel nach der Führung noch aus der Hand gegeben haben“

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