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Matthias Müller erstmals „saarländischer Wutz-Weltmeister“
Auch am diesjährigen, fußballfreien Totensonntag traf sich die Elite des saarländischen Wutz-Sports im Sportheim des FV Oberbexbach, um zum zehnten Mal ihren Titelträger, den „saarländischen Wutz-Weltmeister“, zu küren.

18 Spieler und Spielerinnen, darunter der amtierenden Weltmeister Ludwig Feix und die beiden ehemaligen Titelträger Sascha Stumpf und Susanne Oberkircher, fanden sich zu dieser traditionsreichen Veranstaltung ein und garantierten für einen spannenden, emotionsgeladenen und dennoch lustigen Sonntagnachmittag.

Schon früh wurde jedoch klar, dass es zumindest für Ludwig Feix in diesem Jahr mit der Titelverteidigung nichts werden sollte. So unterliefen dem „Neu-Sechzigjährigen“ ungewohnt viele Fehler (7-7-8 sind keine 30-einhalb), die ein Weiterkommen an den Finaltisch unmöglich machen sollten, was wohl auf mangelnden Trainingsfleiß zurückzuführen ist.

So wurde die Vorrunde vom dauerverletzten Matthias Müller, der in den letzten Monaten wohl ausreichend Zeit zum Training des edlen Kartenspieles hatte und dem Newcomer Jörg Braun dominiert, welche beide die höchste Punktzahl erzielen konnten. Komplettiert wurde der Finaltisch vom Weltmeister von 2012 Sascha Stumpf und dem Allrounder für alle Kneipensportarten Viktor Bialecki.

Kurz vor Beginn dieser stark besetzten Finalrunde kam es beinahe zum Eklat, als Matthias Müller von konditionellen Problemen geplagt aufgeben wollte und man nur mit viel Zuspruch sein Kämpferherz wieder zum schlagen bringen konnte und er doch zur Endrunde antrat.

Dieses zur Schau stellen seiner Schwäche entpuppte sich jedoch als kluger Schachzug, denn nun von niemanden mehr als konkurrenzfähig betrachtet, spielte Matthias Müller sein bestes Wutz und konnte sich kurz vor 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Krone als 10. „Saarländischer Wutzweltmeister“ aufsetzen.

Schon jetzt freut sich die saarländische Wutz-Gemeinschaft auf die 11. Weltmeisterschaften im Jahr 2016, wenn es wieder heißt: „Hol die Wutz am Bään!!!“