Aktuelles
Harmonische Mitgliederversammlung beim FV Oberbexbach
Sehr harmonisch verlief die Ende Januar durchgeführte Mitgliederversammlung des FVO, bei der die anwesenden Mitglieder das Neueste rund um den Verein erfuhren. Was sie hörten, war durchweg positiv. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich hat sich der Verein weiter gut entwickelt.

Der 1. Vorsitzende des FV Oberbexbach, Thomas Oberkircher, hob zu Beginn seines Rechenschaftsberichts hervor, dass es gelungen sei, den Verein in den letzten Jahren wieder in ruhigeres Fahrwasser zu manövrieren.

So wurden auf der einen Seite die Verbindlichkeiten weiter reduziert, auf der anderen Seite aber auch Rücklagen für Neuanschaffungen oder Reparaturen gebildet. Diese positiven Aussagen spiegelten sich in dem von der Schatzmeisterin Maria Höffner vorgetragenen Kassenbericht wieder. Trotz der hohen Ausgaben insbesondere im Sportbetrieb, für Energiekosten an die Stadtwerke und der Unterhaltung von Vereinsheim und Sportanlage konnte im vergangenen Jahr noch ein stattlicher Überschuss erwirtschaftet werden. Positive Finanzberichte in Vereinen sind in der heutigen Zeit sicherlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Kassenprüfer Joachim Gabriel bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und wies die Mitglieder auf die sehr vielfältigen und weitreichenden Aufgabenbereiche im finanztechnischen und wirtschaftlichen Bereich des Vereins hin.

Recht erfreulich sieht es im Jugendbereich aus, wo der FV Oberbexbach mit 103 Jugendlichen über die stärkste Jugendabteilung im Stadtgebiet verfügt. Während die A-, B-, C- und D-Jugendlichen unter der SG Bexbach Fußball spielen, hat der FVO für die E- und G-Jugend eigene Mannschaften gemeldet. Die F-Jugendlichen des Vereins sind im Rahmen der Kooperation als Gastspieler bei der DJK Bexbach im Einsatz.

Dass die gute Jugendarbeit auch Früchte trägt, konnte bei den Hallenstadtmeisterschaften nachdrücklich unter Beweis gestellt werden. Der FV Oberbexbach war mit Abstand erfolgreichster Verein, denn sowohl die G- als auch die E-Jugend des FVO konnten die Stadtmeisterschaft erringen. Auch die F-Jugendlichen waren als Gastspieler am Titelgewinn beteiligt. Bei der D-Jugend und bei der C-Jugend hieß der souveräne Titelträger: SG Bexbach. Somit gingen alle Titel an Mannschaften bzw. Vereine, die in der SG Bexbach zusammengeschlossen sind. Die Konkurrenz aus Kleinottweiler, Frankenholz und Höchen, die noch im letzten Jahr der SG angeschlossen war, ging leer aus.

Für den Aktivenbereich wies Spielausschussvorsitzender Daniel Schmelzer darauf hin, dass man die Saison 2013/14 in der Landesliga Ost mit Rang 6 beenden konnte. In der aktuellen Runde lief es anfangs unter dem neuen Trainer Volker Ecker weniger gut. Die Mannschaft fand nicht ihren Rhythmus und rangierte im Tabellenkeller. Nach einer Erfolgsserie mit 4 gewonnenen Spielen in Folge belegt das Team derzeit Rang 11. Bis zum Ende der Saison sollte noch ein einstelliger Tabellenplatz möglich sein. Recht enttäuschend lief es bisher bei der 2. Mannschaft, die von Frank Fess trainiert wird. Hier ist sicherlich noch „viel Luft“ nach oben.

Der Vorstand der Alten Herren soll auf einer Sitzung am 21.02.2015 neu gewählt werden. Während Rudi Rodrian wie bereits seit Jahren die Nachwuchsprobleme der Bouleabteilung beklagte, fiel der Bericht der Wanderabteilung sehr positiv aus. Hiernach war die unter Federführung von Stefan Thiel und Ludwig Feix organisierte Benefiz-Wanderung zu Gunsten der Mukoviszidose Hilfe sowohl was die Anzahl der Teilnehmer als auch das finanzielle Ergebnis anbelangt, ein voller Erfolg. Ludwig Feix bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben und wies auf den Termin der nächsten Wanderung am 10.10.2015 hin.

Das „Highlight“ des vergangen Jahres war sicherlich das FCK-Fanspiel, das rund 1500 Besucher ins Stadion Süßhübelstraße lockte. An dieser Stelle bedankte sich Thomas Oberkircher nochmals bei allen Helfern, Gönnern und Sponsoren. Sein besonderer Dank ging an Dieter Buchholz, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender beim FCK und Ehrenmitglied beim FVO, „der uns tatkräftig unterstützte“. Oberkircher weiter: “Das Gastspiel des Zweitbundesligisten war wohl eines der größten Sportereignisse in der fast 90-jährigen Geschichte des FVO und hatte auch überregional eine positive Ausstrahlung“.

Aber nicht nur das Sportliche und Wirtschaftliche läuft vielversprechend, auch das Vereinsleben hat sich gut weiterentwickelt. Als Beispiele nannte Oberkircher: Donnerstagsstammtisch AH; „Unser Dorf spielt Fußball“; Maibaumstellen, Wutzstock am Totensonntag im Sportheim; Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Weinwanderungen und die immer wieder stimmungsvollen Fahrten der Fans mit dem Bus zu Auswärtsspielen. Im und am Sportheim sowie an den Anlagen wurde auch unter Mithilfe von Vereinsmitgliedern einiges investiert.

Mit besonderem Stolz wies Oberkircher – entgegen dem allgemeinen Trend - auf die außerordentlich positive Entwicklung bei den Mitgliederzahlen hin. Der Verein hat die „300er-Marke“ überschritten und liegt aktuell bei 336 Mitgliedern.

Dass sich der Rasenplatz in einem besseren Zustand befindet, ist nicht zuletzt auch der guten Pflege durch das Ehrenmitglied Manfred Schulz zu verdanken. Ein besonderes Lob ging an Michael Kaczmarczyk und Peter Höffner für die vorbildliche und stets aktuelle Internetpräsenz, die überall Anerkennung gefunden hat und in erheblichem Maße für die gute Außendarstellung des Vereins mitverantwortlich ist.

Im Verlaufe seiner Ausführungen bedankte sich der Vorsitzende bei allen, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben, dass das Vereinsleben so gut funktioniert; insbesondere auch den Trainern und Betreuern im Jugend- und Aktivenbereich, die einen erheblichen Beitrag zum Fortbestand des Vereins leisten. Es würde hier weit den Rahmen sprengen, all diese Personen im Einzelnen zu benennen. Auch stellte er die optimale Zusammenarbeit und die Unterstützung des gesamten Vorstandes besonders heraus. Sein Dank ging auch an Wirtin Sylvia, Karoline und Team sowie an die Platzkassierer Kurt Koprek und Michael Braun.

In die Zukunft gerichtet mahnte Oberkircher angesichts von Spardiktat und knappen Kassen vor einer zu hohen Erwartungshaltung. „Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass von der öffentlichen Hand immer weniger zu erwarten ist“. Zum Abschluss rief er alle Mitglieder auf, sich weiterhin zu engagieren und dem Verein die Treue zu halten. Im Anschluss an die Versammlung traf sich die große FVO-Familie noch zu einem gemütlichen Beisammensein.